Stadt liegt Angebot zur Flüchtlingsunterbringung vor

Stadt liegt Angebot zur Flüchtlingsunterbringung vor


News Köln
Evangelische Kirche bietet Stadt leerstehendes Gebäude in der Innenstadt an

Bis zum Sommer vergangenen Jahres hatte das Diakonische Werk Köln und Region seinen Sitz in der Brandenburger Straße gleich hinter dem Dom. Seit wenigen Tagen wird das Gebäude der evangelischen Kirche in der Innenstadt als Obdachlosenunterkunft im Rahmen der Winterhilfe genutzt. Mit der neuen Schlafstelle in der Innenstadt sorgen Stadt und Sozialdienst katholischer Männer (SKM) dafür, dass Menschen ohne Wohnung bei Kälte und Nässe ein Dach über dem Kopf haben.Die Evangelische Kirche hat der Stadt nun angeboten, das Gebäude künftig, nach Ende der Winterhilfe im Frühjahr, für die Unterbringung von Flüchtlingen zu nutzen. Das gaben Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Stadtsuperintendent Rolf Domning  und Helga Blümel, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes Köln und Region, bei einem Pressegespräch im Haus der Evangelischen Kirche in der Kartäusergasse bekannt.Die Stadt ist dazu verpflichtet, die ihr zugewiesenen ausländischen Flüchtlinge aufzunehmen und unterzubringen,betonte Henriette Reker, Dezernentin für Soziales, Integration und Umwelt der Stadt Köln.Ich freue mich sehr, dass uns die evangelische Kirche dabei unterstützen möchte. Wir werden das Angebot prüfen.Das Angebot der katholischen Kirche, das Klarissenkloster in Kalk künftig für die Unterbringung von Flüchtlingen zu nutzen, werde derzeit ebenfalls geprüft. Auch die türkisch-islamische-Union habe der Stadt Unterstützungsbereitschaft bei der Flüchtlingsunterbringung signalisiert, sagte Reker.Bis Ende März wird das mehrstöckige Gebäude in der Brandenburger Straße, das die Stadt kurzfristig so hergerichtet hat, dass dort bis zu 70 Menschen übernachten können, im Rahmen der Winterhilfe genutzt. Erst danach kann die Stadt prüfen, ob die Immobilie der evangelischen Kirche für einen Umbau zur Flüchtlingsunterbringung geeignet ist. Die Betreuung der Flüchtlinge könnte anschließend das Migrations-Team der Evangelischen Kirche sicherstellen, kündigte Helga Blümel an.Aufgrund der aktuellen Situation in den Krisengebieten im Mittelmeerraum und der erwarteten weiteren Zuweisung von Kontingentflüchtlingen rechnet die Stadt Köln mit kontinuierlich hohen Zuzugszahlen in Deutschland. Die Verteilung in der Bundesrepublik wird nach einem festen Schlüssel vorgenommen. NRW erhält hierbei 21,2 Prozent, wovon wiederum 5,1 Prozent Köln zugewiesen werden.Bei der Bewältigung der akuten Engpässe berücksichtigt die Stadt Köln den Grundsatz, dass der hohe Bedarf an Unterkünften für die Unterbringung von Flüchtlingen mittel- bis langfristig durch feste Einrichtungen gesichert werden soll, die vollständig den vom Rat 2004 beschlossenen Leitlinien entsprechen.Die Stadt Köln sucht weiter nach geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten. Der Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung den Bau von drei Flüchtlingswohnheimen auf den Weg gebracht. Die neuen Heime sollen an der Josef-Kalscheurer-Straße in Sürth, am Godorfer Kuckucksweg und an der Potsdamer Straße in Weiden entstehen.
Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sabine Wotzlaw
Quelle: http://www.stadt-koeln.de/externe-dienste/rss/pressemeldungen.xml

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Zahlen & Fakten: Stadtname:
Köln

Bundesland:
Nordrhein-Westfalen

Regierungsbezirk:
Köln

Landkreis:
Kreisfreie Stadt

Höhe:
53 m ü. NN

Fläche:
405,16 km²

Einwohner:
998.105

Autokennzeichen:
K

Vorwahl:
022102203 02232 02233 02234 02236

Gemeinde-
schlüssel:

05 3 15 000



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